10.12.2018 | 04:08 Uhr
 
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WhatsApp gibt Onlinestatus IMMER preis (22.09.2014)
Hat der Anwender in den Datenschutzoptionen zu "Wer kann meine persönlichen Infos sehen" bei "Zuletzt online" und/oder bei "Status" auf "Niemand" gesetzt, so hat das keinerlei Auswirkungen, wie man eigentlich nicht erwarten würde. Der Status wird einem Dritten trotzdem angezeigt, dieser muss lediglich die Telefon-Nummer zu seinen Kontakten hinzufügen und ein Chat-Fenster öffnen.
Sie können das selbst mit einem Ihrer Kontakte testen, von dem Sie wissen, dass dieser obige Einstellungen getätigt hat.

Fazit: Wer die Telefon-Nr. kennt, kann den Status des ausspionierten Opfers in einem Langzeitprofil aufzeichnen und hat so einen Überblick über das Nutzungsverhalten. Dieses lässt u.U. auch Rückschlüsse auf den Tagesablauf des Überwachten zu.

Ganz in Facebook-Manier (so kennt man das von dort) wurden erst vor zwei Wochen, mit dem Einspielen eines WhatsApp-Updates, diverse Privat-Sphären-Einstellungen, ohne Zustimmung des Profilinhabers, verändert. Aber wer wundert sich darüber wirklich? WhatsApp gehört mittlerweile Facebook und Anwender sollten sich damit abfinden, dass der Laden mit dem Datenschutz nachweislich so seine Probleme hat..., oder eben adäquat reagieren!

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