12.12.2018 | 00:34 Uhr
 
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Neues Ungemach aus Kachelhausen (19.11.2016)
Abgesehen von der unerfreulichen, aggressiven Zwangsbeglückung auf Windows 10, hat das am 02.08.2016 veröffentlichte Anniversary Update für Win 10 sehr viele Anwender verärgert, weil die Aktualisierung auf Version 1607 nicht klappte. Und jetzt droht weiterer heftiger Unmut.
Mit dem November-Patchday erschienen zwei kumulative Updates mit der Bezeichnung KB3200970 und KB3198586. Diese sollten eigentlich Probleme bereinigen bzw. beseitigen anstatt neue Schwierigkeiten zu schaffen.

Und die haben es in sich, denn es kommt auf Rechnern unserer Kundschaft gehäuft zu Konflikten. Von der Endlos-Bootschleife bis zum Einfrieren ist alles dabei. Auch zerschiesst es die eine oder andere App oder es fehlen plötzlich Desktop-Verknüpfungen bzw. Verknüpfungen zu Kacheln (gehören ohnehin nur ins Badezimmer). Manche Systeme verzeichnen - nach "erfolgreicher" Installation der Updates - eine sehr hohe und nichtsnutzige CPU-Last.

Unsere Vermutung ist, dass die Schwierigkeiten mit den Endlos-Bootschleifen vor allem dann auftreten, wenn System-SSD-Platten verbaut sind und Dateien auf eine zweite Platte ausgelagert wurden. Bis zu einer Lösung kann der Rechner nur noch im Safe-Mode gestartet werden, um den worst case der Systemabstürze zuverlässig zu verhindern.

Von Problemeinzelfällen- so die Verlautbarung von Microsoft - kann nicht (mehr) die Rede sein. Deshalb veröffentlichen wir diesen Beitrag.



tl;dr

Sieht so "Windows as a Service" aus? Muss der Win10-Anwender nun vor jedem Patchday Angst um sein System haben?

An die Entwickler aus Bad-Kachelhausen (Redmond): Ein Armutszeugnis für Microsoft und völlig inakzeptabler Zustand der Update-Politik! Das Konzept muss grundsätzlich überdacht werden.

P.S.: In unserem Haus wird produktiv unter Linux (Mint und Suse) sowie Windows 7 (Sicherheits-Updates sind bis 14.01.2020 sichergestellt) gearbeitet. Windows 10 läuft hier nur zu Support-Zwecken in virtuellen Maschinen (wir wissen warum). Unsere virtuellen Windows 8/8.1-Installationen fanden recht schnell ihren Platz auf der Mülldeponie.

Siehe auch Beitrag "Windows 10 sendet (zu) viele Daten nachhause".
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